Unternehmensgeschichte

Komatsu wurde 1921 in der japanischen Stadt Komatsu (Präfektur Ishikawa) gegründet, zunächst als Werkzeugmaschinenhersteller. Der Einstieg in den Baumaschinenbau erfolgte 1931. Heute hat Komatsu seinen Hauptsitz in Tokio und ist nach Caterpillar der zweitgrößte Baumaschinenhersteller der Welt.

Geschäftsbereiche

Das Kerngeschäft umfasst Bau-, Bergbau- und Versorgungsmaschinen — darunter Hydraulikbagger, Radlader, Muldenkipper und Planierraupen. Die Sparte Industrial Machinery fertigt zudem Großpressen für die Automobilindustrie und Excimer-Laser für die Halbleiterfertigung.

Finanzkennzahlen

Im Geschäftsjahr 2025 (endend März 2025) erzielte Komatsu einen Umsatz von 4.104 Milliarden Yen (ca. 27 Milliarden USD), ein Plus von 6,2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Belegschaft umfasst rund 65.700 Mitarbeiter weltweit. Besonders das Mining-Segment trug zum Wachstum bei.

SMARTCONSTRUCTION

Komatsu gilt als Vorreiter bei der Digitalisierung von Baustellen. Die Plattform SMARTCONSTRUCTION vernetzt Baumaschinen, Drohnen und Planungssoftware zu einem integrierten digitalen Ökosystem. Ziel ist es, den gesamten Bauprozess von der Vermessung bis zur Abnahme digital abzubilden und so Produktivität und Sicherheit zu steigern.

Marktposition Europa

In Europa ist Komatsu besonders bei Hydraulikbaggern der mittleren und schweren Klasse stark vertreten. Das europäische Werk in Birtley (England) und das Entwicklungszentrum in Hannover unterstreichen die strategische Bedeutung des europäischen Marktes.