Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Volvo CE reichen bis 1832 zurück, als Munktells Mekaniska Verkstad in Eskilstuna gegründet wurde — einer der ältesten Maschinenbauer Schwedens. Über Fusionen mit Bolinder-Munktell und der Integration in die Volvo Group entstand das heutige Volvo Construction Equipment mit Hauptsitz in Göteborg.

Geschäftsbereiche

Volvo CE bietet Bagger, Radlader, Knickgelenkdumper, Verdichter und Kompaktmaschinen an. Die Knickgelenkdumper (Articulated Haulers) gelten als Paradedisziplin — Volvo ist hier Weltmarktführer. Darüber hinaus fertigt Volvo CE Straßenbaumaschinen unter der Marke SD.

Finanzkennzahlen

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Volvo CE einen Umsatz von 81,6 Milliarden SEK (ca. 7,5 Milliarden USD). Die bereinigte operative Marge lag bei 13,3 % trotz rückläufiger Absatzmengen. Die Division beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter. Volvo CE gehört zur börsennotierten Volvo Group (NASDAQ Stockholm: VOLV-B).

Elektrifizierung

Volvo CE ist Branchenpionier bei elektrischen Baumaschinen. Bereits 2020 brachte das Unternehmen den ECR25 Electric und den L25 Electric auf den Markt — die ersten serienmäßig produzierten elektrischen Kompaktmaschinen der Industrie. Seitdem wurde die Palette um weitere E-Modelle erweitert, darunter der EC230 Electric Bagger für die Mittelklasse.

Nachhaltigkeit

Die Volvo Group hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Volvo CE treibt dies durch Elektrifizierung, alternative Kraftstoffe und Kreislaufwirtschaft-Initiativen wie das Reman-Programm (Remanufacturing gebrauchter Komponenten) voran.