Die Betonpumpe fördert Frischbeton über Rohrleitungen direkt zur Einbaustelle und erspart das zeitaufwändige Transportieren per Kübel und Kran. Man unterscheidet zwei Bauarten: Autobetonpumpen (fahrzeugmontiert mit Verteilermast) und stationäre Betonpumpen (für Großbaustellen und Hochhäuser).
Autobetonpumpen von Putzmeister, Schwing-Stetter und CIFA haben Verteilermaste mit 20 bis 65 Meter Reichweite und Förderleistungen bis 200 m³/h. Der Kolben-Förderzylinder saugt Beton an und drückt ihn mit bis zu 200 bar durch die Rohrleitung. Stationäre Hochdruck-Pumpen erreichen Förderhöhen über 600 Meter — der Weltrekord liegt bei 715 Metern (Burj Khalifa, Dubai).
Die Pumpbarkeit des Betons (Konsistenz, Korngröße, Zementanteil) muss auf die Pumpe abgestimmt sein. Zu steifer Beton verstopft die Leitung, zu flüssiger Beton entmischt sich. Moderne Pumpen haben Drucküberwachung, automatische Schmiersysteme und Fernbedienungen für den Bediener am Einbauort.