Die Flotation ist ein physikalisch-chemisches Trennverfahren in der Mineralaufbereitung und Baustoffrecycling. Das zu trennende Material wird in Wasser suspendiert, Druckluft wird eingeblasen und spezielle Sammlermoleküle machen die gewünschten Mineralpartikel hydrophob (wasserabweisend). Diese haften an aufsteigenden Luftblasen und werden als Schaum abgeschöpft.

Im Baumaschinenkontext ist die Flotation relevant für die Aufbereitung von Zuschlagstoffen, die Rückgewinnung von Feinsanden aus Waschprozessen und das Recycling von Baurestmassen. Flotationsanlagen werden in stationäre und semimobile Ausführungen unterschieden und kommen in Steinbrüchen, Kieswerken und Recyclinganlagen zum Einsatz.

Moderne Flotationszellen arbeiten computergesteuert mit automatischer Reagenziendosierung und Online-Partikelanalyse. Hersteller wie Metso, Sandvik und Sennebogen liefern Maschinen und Anlagenkomponenten für die Nassaufbereitung. Die Flotation ergänzt mechanische Trennverfahren (Brechen, Sieben, Waschen) um eine selektive Sortierstufe.