Die Grabenfräse erzeugt schmale, tiefe Gräben durch eine umlaufende Fräskette mit Hartmetallzähnen. Grabenbreiten von 80 bis 600 mm und Tiefen bis 2.500 mm sind in einem Arbeitsgang möglich — deutlich schneller und präziser als konventionelles Baggern. Das Aushubmaterial wird direkt neben dem Graben abgelegt.

Einsatzgebiete sind Kabel- und Rohrleitungsbau (Glasfaser, Strom, Gas, Wasser), Drainageverlegung in der Landwirtschaft und Fugenschneiden in Asphalt. Selbstfahrende Grabenfräsen von Ditch Witch, Vermeer und Tesmec schaffen bis zu 300 Meter Graben pro Stunde in normalem Boden.

Als Bagger-Anbaugerät gibt es Kettenfräsen für Hydraulikbagger, die an Stelle des Löffels montiert werden. Diese sind flexibler einsetzbar, erreichen aber geringere Vortriebsleistungen als selbstfahrende Maschinen. Für felsigen Untergrund werden Fräsketten mit Rundschaftmeißeln statt Standardzähnen bestückt.